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Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum! – Carl Zuckmayer.

Beißen



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Das Beißen gehört zum normalen Verhaltensinventar eines jeden Hundes. Schon die kleinen Welpen können das, kaum dass ihre Augen ein paar Tage offen sind.

Es ist auch Bestandteil des normalen Spiel- und Sozialisierungsverhaltens. Das Maul („der Fang“) wird ja auch unter anderem benutzt, um etwas aufzuheben, festzuhalten oder anzufassen. Jetzt, gleich am Anfang seines Hundelebens, muss jeder junge Hund lernen, dieses Beißen zu dosieren.

Das gilt sowohl für das Beißen der Welpen untereinander, das sie im Spiel ausgiebig üben, als auch den Gebrauch der Zähne ihren menschlichen Mitlebewesen gegenüber. Die Beißhemmung muss also aufgebaut werden.

Dieser Lernprozess entspricht vollkommen der Natur der Welpen. Wenn sie ihre Geschwisterchen mit den kleinen, spitzen Welpenzähnen des Milchgebisses anfassen, dann bekommen Sie von diesem schon mitgeteilt, wann es zu heftig wird. Genauso verhält es sich Menschen gegenüber.

Schon der kleine Welpe kann lernen, dass die menschliche Haut eben empfindlicher ist als die eigene und die der hundlichen Artgenossen.

Welpen das beizubringen: Dabei handelt es sich um das Ausnutzen von Lernphasen, die altersgemäß vorgegeben sind. Und die passende Lernphase, um das Beißen in die richtigen Bahnen zu lenken, beginnt eben in der Wurfkiste und ist somit zunächst Sache des Züchters.

Welpen untereinander lassen gewöhnlich sofort los, wenn der andere zu heftig schreit. Dementsprechend sollte man als Mensch schon eine Äußerung zeigen, wenn die Zähne die Haut nur berühren, nicht erst dann, wenn sie bereits weh tun. Dies von Anfang an richtig zu steuern ist wie bei fast allen Dingen wesentlich einfacher, als später ein bereits etabliertes Fehlverhalten wieder korrigieren zu wollen.

Ist der Hund aus dem ersten Welpenalter heraus, so ist es ihm verboten, unsere Hand oder unsere Kleidung mit dem Maul anzufassen. Er hat die Hand nicht in seinen Fang zu nehmen und auch nicht irgendein Kleidungsstück. Aus Sicht des Hundes würde er sich damit dominant verhalten. Das darf folglich unter gar keinen Umständen erlaubt sein. Schon der geringste Ansatz muss ein scharf gesprochenes Verbotswort nach sich ziehen. Man kann das unterstützen, indem man dem Welpen gleichzeitig starr direkt in die Augen blickt. Und natürlich gibt es kein Lob dafür, dass der Hund die Hand oder das Kleidungsstück sofort wieder los lässt. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Und die einzige richtige Reaktion ist, mit Nichtbeachtung darüber hinweg zu gehen.

So lernen Welpen und Junghunde von klein auf den in dieser Beziehung passenden Umgang mit Menschen.

Aus genau dem gleichen Grund sind auch Zerrspiele jeder Art und Weise abzulehnen, so beliebt sie auch bei manchen Leuten offenbar sind. Die entsprechenden Spielzeuge sollten nicht mehr hergestellt werden, weil keiner sie mehr kauft. Sie sind kontraproduktiv, denn sie schaffen leicht unklare Verhältnisse und erschweren damit die Hundeerziehung.

Mehr über die Beißhemmung Hunde-ABC.

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