Hundeerziehung ist eine Frage des gegenseitigen Vertrauens und der Freude am Hund
Hallo, mein Name ist Eckbert Heinenberg. Zusammen mt Lola begrüße ich alle Hundefreunde herzlich auf dieser Webseite!

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Hunde und Kinder


Hund und Kind.

Hier handelt es sich um eine Frage zu einem speziellen Fall:
Es geht um einen Westie-Spitz-Mix, der in einem Haushalt mit einem etwa neun Monate alten Kind lebt. Der Hund störte sich zunächst nicht an dem Kind. Aber nun fängt dieses an zu krabbeln und wenn es in die Nähe des Hundes kommt, fängt dieser an zu knurren. Die Beteiligten machen sich Sorgen, dass er irgendwann zuschnappt.


Meine Ansicht dazu :

es ist sehr schwierig, eine schlüssige Antwort zu geben, wenn man den betreffenden Hund nicht selbst gesehen und in der beschriebnen Situation beobachtet hat. Es spielen da viele Gesichtspunkte eine Rolle, nicht nur das Wesen des Hundes als solches, sondern beispielsweise auch, wie er lebt und aufgewachsen ist, ob er gut erzogen, gehorsam und umgänglich ist und vieles mehr, was sich oft erst aus der Situation vor Ort erkennen lässt.

Grundsätzlich teile ich die Besorgnis der Beteiligten, denn ein so kleines Kind kann sich nicht wehren und ist auch von einem kleinen Hund gefährdet, wenn dieser aggressiv werden sollte. Aber auch wenn ein Hund nicht knurrt, ist es unumgänglich, dass ein Kind, ganz besonders natürlich ein Krabbelkind niemals (niemals!) unbeaufsichtigt mit einem Hund allein ist. Auch der liebste Hund kann plötzlich überfordert sein, wenn er mit einer Situation nicht wirklich vertraut und daher verunsichert ist.

Das Knurren muss nicht zwangsläufig in tätliche Aggression übergehen, aber angesichts der Abstammung des Hundes bin ich da sehr misstrauisch.

Ich empfehle aus all diesen Gründen, sich an einen erfahrenen Hundeerzieher oder Hunde-Verhaltenstherapeuten in der Umgebung des Wohnortes zu wenden, der Eltern, Hund und Kind zusammen in der gewohnten Umgebung beoachten und das Verhalten des Hundes dann beurteilen kann. Sicher kann Ihr Tierarzt Ihnen eine passende Adresse nennen oder selbst weiterhelfen.

Grundsätzlich ist dieses Thema sehr individuell zu sehen, meine ich. Mir sind viele Hunde bekannt, für die die Kinder keinerlei Problem darstellten, egal ob es sich um meist für harmlos gehaltene Rassen handelte oder auch um Rottweiler oder Schäferhunde, unter denen es bekanntlich durchaus Exemplare gibt, mit denen nicht gut Kirschen essen ist. Also: immer vor Ort darüber reden, manches ist nicht so ernst wie es vielleicht für einige aussieht, andererseits gibt es auch Fälle, die bei weitem bedenklicher sind, als die Beteilgten meinen.



 

© copyright Eckbert Heinenberg