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Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen. – Irisches Sprichwort

Mit dem freilaufenden Hund draußen unterwegs



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Noch etwas zum Führen des Hundes in Wald und Feld:

Erlauben Sie ihm nicht, dass er sich weit von Ihnen entfernt!

Wenn mein Hund ca 10 Meter vor mir ist, rufe ich „nicht so weit!“ Schon nach kurzer Zeit haben meine Hunde begriffen, dass sie nicht weiter voraus sollen. Der Tonfall sagt ihnen, dass sie was falsch machen, und sie bleiben stehen oder kommen zurück. Ich lobe dann bereits auf Entfernung und nicht erst, wenn sie bei mir sind. Es dauert nicht lange, bis sie den Zusammenhang verstanden haben.

Je weiter der Hund von der Bezugsperson entfernt ist, desto geringer ist nämlich in der Regel der Einfluss auf den Hund. Ist er weiter weg und ein Wild flüchtet, dann ist es viel unwahrscheinlicher, dass man ihn noch stoppen kann, als wenn er sich noch in der Nähe seines Menschen befindet, die „Macht seiner Aura“ noch quasi direkt spürt.

Was jeder junge Hund auch unbedingt lernen sollte, ist, dass es ihm verboten ist, die Wege zu verlassen. Sobald mein Hund ins Gebüsch will, bekommt er ein energisches „raus da!“ zu hören. Auch das begreifen die Hunde sehr schnell.

Die strikte Regel, dass Wege nicht zu verlassen sind, sorgt mit dafür, dass viele Gelegenheiten, an Wild zu geraten von vornherein eingeschränkt sind.

Diese beiden Beispiele zeigen Ihnen einmal mehr, wie wichtig der passende Tonfall beim Umgang mit dem Hund ist, denn weitere Hilfsmittel sind weder vorhanden noch erforderlich, um dies zu erreichen.

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