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Ein Hund ist ein Hund, darum hat er die Bedürfnisse eines Hundes und nicht die eines Menschen.

Unbelehrbarkeit seitens der Hundehalter



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Das Allerschlimmste ist die totale Unbelehrbarkeit fast aller solcher Hundehalter. Sie meinen, weil der einzige Hund, den sie in ihrem Leben jemals hatten, eben anders ist und fernab vom sozialen Gefüge des normalen Hunde-Rudels mit allen Zufallsbekanntschaften einfach so drauflos spielt, müssten sie das von jedem anderen Hund auch so erwarten können.

Für meinen Begriff ist ein Hund, der das macht, sehr weit von der eigentlichen Natur der Hunde entfernt.

Wenn da einer eine „Macke“ hat, dann ganz gewiss nicht derjenige, der als Erstes für klare Verhältnisse sorgen will. Denn das entspricht der wahren hundlichen Natur.

Diese Hundebesitzer, um die es hier geht, demonstrieren mit all ihrer Vehemenz tatsächlich nur, dass sie gar nicht wissen, was für ein Tier ein Hund eigentlich ist.

Ich kann mich erinnern, dass ich bereits als Vierjähriger „helfen“ durfte, den Hund zu führen, indem ich auch eine Hand an die Leine legen durfte, die natürlich eigentlich mein Vater hielt. Mein Vater hatte Schäferhunde, ich bin damit aufgewachsen und es war bereits im Vorschulalter eine Selbstverständlichkeit für mich, dass man fremde Hunde nicht zusammenkommen lässt. Erst in den letzten Jahren treffe ich immer mehr auf Leute, die meinen, das müsse völlig anders sein.

Auffälligerweise geht all das zu fast 100% von solchen Hundebesitzern aus, die entweder erst neuerdings einen Hund haben, immer noch ihren ersten oder zweiten Hund haben oder lediglich Hunde ein und derselben Rasse gehabt haben. Einer Rasse, die eben im Durchschnitt kommentarlos mit anderen Hunden spielt, als ob man sich längst kennen würde. Bei einigen Rassen wurde diese Verträglichkeit ja auch während ihrer Entstehungsgeschichte durch gezielte Zuchtwahl durchaus gefördert, um die Gebrauchsfähigkeit unter den ihnen zugedachten Bedingungen zu erhöhen. Aber das berechtigt doch niemand dazu, gleiche Eigenschaften von wesensmäßig vollkommen anders angelegten Hunden fordern zu dürfen.

Das geört noch zu diesem Artikel:

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Siehe auch: Hundehalter sind sympathische Menschen!

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