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Natürlich kann man auch ohne Hund leben – aber es lohnt sich nicht. – Heinz Rühmann

Vom Hund akzeptiert werden



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Das in den anderen Artikeln dieser Sequenz Gesagte ist der Weg zu einem gehorsamen Hund. Nicht halbherziges, gelegentliches Üben zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten, und dazwischen macht jeder, was er will!

Ob man nun mit dem Hund übt, oder ob man beim Spaziergang, zu Hause, bei der Arbeit oder wo immer man gerade ist, irgendetwas von ihm will, man hat nur dann Erfolg, wenn man innerlich voll bei der Sache ist! (Und diese Einstellung habe ich bei vielen Hundebesitzern nicht gefunden.)

Wer voll bei der Sache ist, ist auch konsequent.
Er kann gar nicht anders.

Wenn es jemandem lästig ist, gerade jetzt auch noch seinen Hund zu korrigieren, aber derjenige gibt sich den kleinen Ruck und tut es trotzdem, dann wird er im Übrigen feststellen, dass das auch sein eigenes Wohlbefinden erheblich fördert.

Und der Hund hat die Bestätigung, die er braucht: dass er sich auf seinen Mensch verlassen kann!

Mit lautstark vorgebrachten Kommandos und Schimpferei können Sie Konsequenz nicht ersetzen, auch nicht mit schmerzhaften Gemeinheiten.

Wer vom Hund akzeptiert werden will ist darauf angewiesen, das zu verinnerlichen.

An dieser Stelle noch eine Bemerkung: Ich habe mir angewöhnt, alle Kommandos möglichst leise und unauffällig zu geben. „Bei Fuß“ kann z.B. zum unauffälligen „sssst“ reduziert werden. Alle Befehle spreche ich von Anfang an ganz bewusst leise aus. Die Eindringlichkeit des Tonfalls wird dadurch überhaupt nicht behindert. Aber ich habe es nicht nötig, meinen Hund in der Öffentlichkeit oder im Wald mit unschönem, auffälligem Geschrei zu dirigieren.

Mein Idealfall ist, wenn mein Hund alles richtig macht und die Nicht-Hundeleute unter den Passanten überhaupt nicht bemerken, dass das von mir ausging. Wenn es für andere so wirkt, als wenn mein Hund alles ganz von selber macht, dann bin ich am zufriedensten! Einen praktischen Vorteil hat das auch noch: Der Hund wird sensibilisiert, mir erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden.

Natürlich muss auch ich laut rufen, wenn mein Hund sich in einiger Entfernung befindet, abgelenkt ist und dann kommen oder in Platzlage gehen soll.

Also: „Immer das situationsgerechte Maß zu treffen suchen und mit gelassener Ruhe und gut gelaunt konsequent bleiben!“ ist der abschließende Satz in dieser Runde.

 

Gelassenheit | Konsequenz | Zuverlässigkeit | Mehr Grundlagen | Vom Hund akzeptiert

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