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![]() Hallo, mein Name ist Eckbert Heinenberg. Zusammen mt Lola begrüße ich alle Hundefreunde herzlich auf dieser Webseite!
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HOME Hunde Hundeerziehung: Ferienwohnung
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Hunde Probleme (1)Zum Beispiel könnte der Hund diverse (Einrichtungs-)Gegenstände beschädigen, dauernd bellen oder auch aggressiv werden, sowohl gegenüber Tieren als auch Menschen (auch gegen Hunde und Familienangehörige). Besonders Hunde der ausgesprochenen Arbeitsrassen, wie Jagdgebrauchshunde, Hütehunde, speziell aus Leistungslinien, viele Exemplare aus den „Schutzhundrassen“ oder auch Herdenschutzhunde und ursprünglich gebliebene Windhunde, z.B. unter den Barsois zu finden, werden manchen unvorbereiteten Hundefreund vor erhebliche Probleme stellen. Es ist sicher nötig zu diesen Rassen ein paar Worte einzufügen: Grundsätzlich sind derartige Hunde am besten da aufgehoben, wo sie ihrer Herkunft entsprechend wirklich eingesetzt werden können.
- - - Aber machen Sie bitte nicht die neue Mode mit, sich ein paar Schafe anzuschaffen, um diese dann „hüten“ zu können! Sie lesen richtig: Heutzutage kaufen sich manche Leute einige Schafe, um sie gelegentlich zu hüten und mit Ihrem Hund einige Aufgaben an den Schafen zu üben. Sie hüten nicht, weil sie eine Herde Schafe haben und den Hund als Helfer tatsächlich brauchen. Meine Meinung dazu ist: Hier werden die Verhältnisse ins Gegenteil verdreht und es ist sicher kein Vergnügen für ein halbes oder ganzes Dutzend Schafe, als Übungsobjekte zum „Sporthüten“ herhalten zu müssen, nur zum Beschäftigen des Hundes und zum Spaß für die Halter. Für meine Begriffe ist das ebenso widersinnig und tierverachtend wie das Kälberfangen oder Rodeoreiten in der Westernreiterszene! Sogar von abendlichen „Hüteübungen“ in der Reithalle habe ich schon gehört; zu einer Zeit also, wo der Biorhythmus der Schafe entweder auf Fressen oder auf Ruhen ausgerichtet ist... Oft werden unvorbereitete und damit ungeeignete Hunde an die Tiere gelassen. Dabei sind auch Verletzungen der Schafe schon mehr als einmal vorgekommen. Die Gebrauchshunde von wirklichen Schäfern lernen das Vieh von klein auf kennen und werden schon ab dem Welpenalter auf ihre Arbeit vorbereitet. Das alles fehlt bei diesen laienhaften Experimenten von Leuten, die selbst nicht einmal Sachkenntnis und Übung im Umgang mit Schafen haben. Sie wissen überhaupt nicht, wie diese reagieren. Lassen Sie sich bitte von niemand einreden, Ihr Hund brauche das Arbeiten an der Herde. Wer behauptet, man könne mit einem halb oder ganz erwachsenen Hund nur aufgrund seiner Rassenzugehörigkeit an Schafen oder anderen Tieren arbeiten, der stellt nur unter Beweis, dass sein Denken und Handeln von keinerlei Sachkenntnis getrübt ist. Solche Leute haben ihr Geschäft im Auge, manche auch ihr vermeintlich ach so interessantes Image. Aber Sie würden sich mit großer Wahrscheinlichkeit zum Tierquäler machen lassen, wenn Sie auf deren Beteuerungen hereinfallen. - - - Also: Ein Hund, der gezüchtet ist, um im harten Arbeitseinsatz Leistung zu bringen, hat Energien in sich, die meisten heutigen Hundebesitzer sich nicht einmal ansatzweise vorstellen können! Er hat nicht nur ein enormes Bewegungsbedürfnis, sondern auch einen großen Bedarf an Einsatzmöglichkeiten für seine Intelligenz. Es reicht z.B. nicht, den Hund am Fahrrad rein mechanisch einfach müde zu machen. Zusätzlich zum Laufen benötigt er Aufgaben zum Mitdenken! Alles, was ein solcher Hund anfängt, geht er mit Energie und Durchsetzungsvermögen an. Immerhin gehört es zu seinen ursprünglichen Aufgaben, widerspenstige Tiere zu bändigen oder Herden unter Kontrolle zu halten. Oder auch verletztes Wild zu erlösen (im Fall des nachsuchenden Jagdhundes) oder bis vor wenigen Jahren auch so genanntes Raubzeug (als Jagdgebrauchshund) sicher abzuwürgen. Alle diese Aufgaben erfordern natürlich ein hohes Maß am innerer Energie des eingesetzten Hundes, an Mut und an Durchsetzungsvermögen. Anders wären sie nicht lösbar.
Denn solche Rassen wurden eben schon seit vielen Generationen darauf hingezüchtet, diesen Aufgaben gewachsen zu sein! Sie stammen aus Epochen und Verhältnissen, die dem Ursprünglichen, Natürlichen noch sehr nahe kamen. Diese Hunderassen sind auch nicht etwa generell gefährlich. Im Gegenteil: Sie sind außerdem oft auch auf Menschbezogenheit und Führigkeit gezüchtet. Aber leichtführig sind sie eben nach den robust-herzlichen Maßstäben naturverwachsener Leute. Menschen, die auch ihrerseits in der Lage waren (und sind) Bullen, Schafböcke, Hengste und Tierherden zu beherrschen oder eben als Jäger eine andere Sicht der Dinge haben, als es heute oft üblich ist. Und wenn ihr Alltag in Lebensverhältnissen abläuft, unter denen diese Hunde ausgelastet sind! Auch wenn die meisten Leser diese Maßstäbe und Lebensverhältnisse nicht als den Normalfall ihres Alltags ansehen werden: Sie sind und bleiben trotzdem so normal und natürlich wie Sonne und Mond! Viele wollen Entfremdung vom Natürlichen und Ursprünglichen zum allgemeingültigen Maßstab erheben. Wer das tut, wird im Zusammenhang mit Hunden wie auch anderswo feststellen müssen, dass mit so einer Einstellung ein Weiterkommen nicht möglich ist.
Ich kann Ihnen nur raten: Informieren Sie sich über eine ungewöhnliche Hunderasse gründlich und nicht nur bei einem einzigen Züchter! Erkundigen Sie sich auch bei Hundeerziehern nach deren Erfahrungen. Sie haben in der Regel viele Rassen erlebt. Und meist werden das Leute sein, die nicht ausgerechnet Hunde der betreffenden Zuchtrichtung verkaufen wollen. Fragen Sie auch Besitzer solcher Hunde nach ihren Erfahrungswerten. Machen Sie nicht Einzelfälle zu Ihrer Entscheidungsgrundlage, sondern versuchen Sie, sich einen möglichst breiten Überblick zu verschaffen. Und dann überlegen Sie es sich lieber noch zehnmal, ob Sie diesen Tieren gewachsen sind und ob Sie vor allem bereit und in der Lage sind, solchen hohen Ansprüchen gerecht zu werden! Vergessen Sie nicht, den erhöhten Zeitaufwand im Vergleich zu anderen Hunden zu bedenken! Und das ein ganzes Hundeleben lang.
Noch eine Anmerkung zu den Herdenschutzhunden wie Owtscharkas, Kuvasz, Kangal usw.: Diese Tiere sind nicht Hütehunde! Sie sind nicht auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen hingezüchtet. In ihren Ursprungsgebieten werden sie als Verteidiger (nicht nur Wächter!) der Herden gegen Wölfe, Bären und teils auch gegen Diebe eingesetzt. Dazu werden sie im Schafstall aufgezogen und auf Schafe geprägt. Sie bleiben von selbst bei der Herde und sind kompromisslose Verteidiger, die nicht wissen, was Angst ist. Bei Nacht soll nicht mal mancher Besitzer an seine Schafe herankommen. Auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen: Diese Hunde passen dahin, wo sie entstanden sind! Unter den Verhältnissen bei uns in dieser Zeit sind diverse Probleme vorprogrammiert. Immer sind dann die Hunde die Leidtragenden, die ausbaden müssen, was menschlicher Unverstand ihnen aufgebürdet hat! |
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© copyright Eckbert Heinenberg