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HOME Hunde Der Inhalt: Ferienwohnung
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Noch etwas zum Thema Hunde: Als Beispiel Leinenführigkeit- und dann noch etwas ganz besonders WichtigesWenn jemand das dann nach der althergebrachten Methode versucht und mehr oder weniger kräftig mit der Leine am Halsband ruckt, führt dies in vielen Fällen nicht zum gewünschten Erfolg. Sei es, dass die betreffende Person nicht vehement genug ruckt, so dass ein vom vielen Ziehen bereits abgestumpfter Hund das überhaupt nicht registriert, sei es, dass der Hundeerzieher mit seiner Einwirkung nicht im richtigen Moment, also sofort, reagiert oder sei es, dass das grundsätzliche Verhältnis nicht in Ordnung ist und der Hund den Ruck nicht für voll nimmt, weil er das auch sonst nicht tut, wenn derjenige was will. Es geht auch ohne Ruck am Hals. Dazu muss Ihr Hund Sie als den Ranghöheren bereits anerkannt haben. Machen Sie das also durch Ihr allgemeines Verhalten und das Durchsetzten von Veboten sowie durch die an sich simplen aber wichtigen Übungen Sitz und Platz (= Setzen und Hinlegen) erstmal zu einer festen Größe. ![]() Befreien Sie sich von dem Gedanken, dass Sie irgendwas heute anfangen können und morgen bereits alles perfekt läuft. Setzen Sie sich kein Zeitlimit. Wenn Sie Ihr Verhältnis zu Ihren Hund erstmal so weit haben, dass Sie akzeptiert worden sind, dann wird er auch bereit sein zu registrieren, wenn Sie etwas von ihm wollen (erst kommen Sie, dann Ihr Hund! Erinnern Sie sich noch an diese Reihenfolge in der Rangordnung?). Jetzt haben Sie also grundsätzlich die Möglichkeit, um Einfluss zu nehmen. Leinen Sie Ihren Hund an und gehen Sie los. Wenn er dann wieder zieht wie ein Schlittenhund bei der Arbeit, sagen Sie Ihr Verbotswort (also z.B. Nein oder Pfui). Sollte er nicht reagieren, folgt als nächstes das Kommando "Platz!", das Ihr Hund ja bereits kennt. Nach kurzem liegen lassen: "Komm" und Sie gehen weiter. Sollte er wieder ziehen: Verbot, dann Platz. Sie werden das sicher öfter machen müssen. Es geht hier erstmal nicht um "Bei Fuß", es geht um das Ziehen als solches. Für diese Übungen sollten Sie tatsächlich auch eine direkte Übungszeit ansetzen, eine viertel Stunde reicht erstmal. Wechseln Sie häufig die Richtung und gehen Sie bald dazu über, gar nicht erst das Verbot auzusprechen, sondern das Ziehen gleich mit "Platz!" zu beantworten. ![]() Das Ganze kann aber nur dann Wirkung zeigen, wenn Ihr Kommando "Platz" von dem Hund verstanden und sofort befolgt wird! Und wenn Sie wirklich in demselben Moment, wo Sie den ersten Zug an der Leine fühlen, augenblicklich und schlagartig reagieren! Das ist übrigens ebenfalls ein verbreiteter Grund dafür, dass die Leinenruckmethode nicht funktioniert: Der betreffende Hundeerzieher hat seine eigenen Reaktionen nicht genug im Griff, um wirklich diese blitzartige Einwirkung im gleichen Moment ausführen zu können, in dem der Hund sie noch richtig verknüpfen kann: Dann, wenn der Zug beginnt! Nicht erst dann, wenn der Zug schon besteht! Das
Hinlegen ist eine Übung, die den Hund stimmungsmäßig eher niederdrückt.
Um so mehr wenn das kurz hintereinander öfter verlangt wird. Wenn der beginnende
Zug an der Leine beinah zum stellvertretenden Platzkommando wird, dann werden Sie feststellen,
dass nach kurzer Zeit (je nach Hund verschieden natürlich) die Neigung des Hundes
erheblich nachlässt, sich voll ins Zeug zu schmeißen.Sie werden schneller als Sie denken eine Besserung herbeiführen, denn dadurch, dass Sie Zeit haben, haben Sie auch Geduld und Ruhe! Üben Sie das täglich und lassen Sie sich nicht beirren, wenn ein Rückschlag
kommt, nachdem Sie schon einen Anfangserfolg hatten. Nach kurzer Zeit sollte Ihr Hund
auf ein leises "Pfui" oder "Nein" und/oder ein leichtes "Zupfen" an der Leine diese Unart unterlassen. Nach mehreren Wochen ist sie dann ganz verschwunden.
Konsequenz ist eben alles!
Damit zerstören Sie in Sekunden, was Sie vielleicht in Monaten aufgebaut haben und werden kaum jemals wieder das selbe Vertrauen Ihres Hundes genießen wie vorher. Also lassen Sie sich niemals - und ich meine: NIEMALS - dazu hinreissen, dem Impuls der Wut nachzugeben. Denken Sie immer daran : Ihr Hund ist nicht schlecht, nur weil er etwas anders macht, als Sie es sich vorstellen! Er folgt wahrscheinlich nur seiner natürlichen Veranlagung und es ist an Ihnen, das ganz allmählich mit Sinn und Verstand zu ändern. Vergessen
Sie das nie!
Ein braver Hund! Möchten Sie den Inhalt dieser Seite gern als werbefreies PDF-Dokument zur besseren Lesbarkeit herunterladen? Von Zeit zu Zeit werde ich diesen Text updaten und ergänzen, Erklärung: Copyright: |
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